EuGH stärkt nationalen Erlaubnisvorbehalt im Glücksspielrecht
Kanalisierung bleibt zentrales Regulierungsziel – maltesische Lizenz reicht nicht für Deutschland Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) hat mit Urteil vom 16. April 2026 (C‑440/23) klargestellt, dass Mitgliedstaaten bestimmte Online‑Glücksspielangebote auch dann verbieten dürfen, wenn diese in einem anderen EU‑Staat lizenziert sind. Eine maltesische Glücksspiellizenz berechtigt folglich nicht automatisch zur Tätigkeit auf dem deutschen Markt.…




