Länder fordern strengere Strafen und mehr Ermittlungsbefugnisse
Auf der 96. Justizministerkonferenz (JuMiKo), die am 7. November in Leipzig stattfand, haben sich Schleswig-Holstein und Niedersachsen für eine konsequente Strafverfolgung des illegalen Glücksspiels ausgesprochen. Insbesondere die Nutzung von „Fungames-Automaten“ ist vom Beschlussvorschlag umfasst. Niedersachsens Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann hob die gravierenden Folgen des illegalen Glücksspiels hervor und betonte, dass gerade im Bereich der organisierten Kriminalität der Rückgriff auf Ermittlungsinstrumente wie die Telekommunikationsüberwachung oder die akustische Überwachung von Geschäftsräumen möglich sein muss. Zudem sprach sie sich angesichts der „immensen Gewinne“ die erwirtschaftet werden, für eine härtere Bestrafung aus. Die Länder bitten die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Gesetzesänderungen zu prüfen, durch welche die Ermittlungsmöglichkeiten der Strafverfolgungsbehörden ausgeweitet und die Strafrahmen bestehender Strafvorschriften verschärft werden.
Quelle: gamesundbusiness.de


