Mehr als jeder Dritte spielt in Deutschland um Geld - Störungsrisiken bleiben konstant
In Berlin wurde der Glücksspiel‑Survey 2025 des Instituts für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD) und der Universität Bremen vorgestellt. Demnach haben 36,4 Prozent der Bevölkerung innerhalb der vergangenen zwölf Monate an Glücksspielen um Geld teilgenommen. Männer spielen häufiger als Frauen und weisen mit 3,2 Prozent gegenüber 1,1 Prozent ein deutlich höheres Risiko für glücksspielassoziierte Störungen auf.
Insgesamt bleibt das Glücksspielverhalten im Vergleich zur Erhebung 2023 weitgehend stabil. Der Anteil der 18‑ bis 70‑Jährigen mit einer Störung liegt bei 2,2 Prozent (2023: 2,4 Prozent), was etwa 1,2 Millionen Menschen entspricht.
Am stärksten betroffen ist die Gruppe der 18‑ bis 25‑Jährigen mit 4,6 Prozent. Bei den 56‑ bis 70‑Jährigen liegt der Anteil dagegen bei 0,8 Prozent. Besonders hohe Risiken zeigen sich bei Nutzerinnen und Nutzern virtueller Automatenspiele (32,5 Prozent), Glücksspielautomaten (28,1 Prozent), Geldspielgeräten (23,4 Prozent) sowie Live‑Sportwetten (27,0 Prozent).






